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Sehenswürdigkeiten

Sehenswürdigkeiten auf Menorca

Menorca bietet eine Vielzahl von attraktiven und sehr unterschiedlichen Sehenswürdigkeiten. Besonders sehenswert sind sicher die verschiedenen archäologischen Funde und Ausgrabungen, aber Menorca bietet auch sehr interessante Städte, schöne Naturlandschaften und beeindruckende kulturelle Ereignisse.

Das typische menorquinische Flair wird man in den großen Ferienorten eher selten antreffen. Um mehr über Land und Leute und die interessantesten Sehenswürdigkeiten zu erfahren, sollte man sich auf jeden Fall einen Mietwagen ausleihen und auch einmal das Hinterland erkunden. Auch wenn die meisten Orte auf der Insel gut mit Linienbussen zu erreichen sind, ist man mit einem Mietwagen wesentlich flexibler und kann auch einmal die versteckten und etwas abgelegenen Buchten - insbesondere an der Nordküste - erkunden.


S’ Albufera des Grau

S’Albufera des Grau ist das zweitgrößte Feuchtgebiet der Balearen. Das ca. 1.900 Hektar große Feuchtbiotop befindet sich im Gemeindebezirk Mahon und wurde 1995 zusammen mit der vorgelagerten Insel En Colom als Naturpark unter besonderen Schutz gestellt. Im landschaftlich überaus reizvollen Naturpark, zu dem auch eine fast 2 Kilometer lange Lagune gehört, kann man sehr unterschiedliche Landschaftsformen entdecken. Es gibt eine Vielzahl von Biotopen, Lagunen mit freien Wasserflächen sowie Moore, Kiefern- und Steineichenwälder. Inmitten des Naturparks leben zahlreiche Tierarten - insbesondere bildet der Naturpark auch ein wichtige Durchgangsstation für Zugvögel. In den Feuchtzonen der Lagune, die durch das Wasser zahlreicher Wildbäche gespeist wird, gibt es zahlreiche Unterwasserpflanzen wie das Schilfrohr, Binsen und Ulmen.

Neben dem natürlichen Reichtum des Naturparks kann man in S’Albufera des Grau auch einige der wichtigsten erhaltenen prähistorischen Baudenkmäler Menorcas entdecken. Besucher können die wunderschöne Landschaft des Naturparks auf verschiedenen ausgewiesenen Wanderwegen erkunden.


Torre d’en Gaumes

Torre d’en Gaumes ist eine prähistorische Stätte und stellt eine der größten Talaiot-Siedlungen der Balearen dar. Die Siedlung, die auf einem Hügel liegt, wurde 1942 freigelegt und ist ca. 3.500 Jahre alt. Verschiedene Steinformationen - unter anderem Schutzwälle, Vorratskammern, Höhlen und Zisternen - lassen darauf schließen, dass es sich bei der Siedlung um eine frühgeschichtliche Hauptstadt handelt. Neben den Steinformationen beeindruckt vor allem ein Wasserauffangsystem, in dem verschiedene Felsmulden durch Rinnen miteinander verbunden waren. Hierdurch floß das Wasser, um dann in unterirdischen Reservoirs gesammelt zu werden.


Cova d’es Coloms

Die Cova d’es Coloms ist eine riesige Felsenhöhle in der Nähe von Migjorn. Die Höhle ist fast 25 Meter hoch, 16 Meter breit und 11 Meter tief. Heute wird die Höhle häufig von jungen Leuten zum Feiern und Grillen genutzt.


Binibeca Vell

Binibeca Vel ist ein wunderschönes Dorf im Südosten Menorcas, das vor allem durch seine vielen weißen Häuser ins Auge fällt. Das Dorf wurde erst 1972 nach einer Idee des spanischen Architekten Antonio Sintes Mercadal entwickelt und mit mehreren Preisen ausgezeichnet. Die Feriensiedlung wirkt wie ein kleines maurisches, mediterranes Dorf mit seinen schmalen Gassen, den geschwungenen Formen an Balkonen und Treppen und dem weißen Kalkanstrich der Gebäude. Die Siedlung ist ein gelungenes Beispiel für seichten Tourismus und wird in den Sommermonaten von sehr vielen Besuchern bewundert.


Monte Torro

Der Monte Torre ist 358 Metern die höchste Erhebung Menorcas und liegt im geographischen Zentrum der Insel. Eine gut ausgebaute Straße führt über 3 Kilometer zum Gipfel des Berges. Von hier hat man einen wunderbaren Ausblick über die gesamte Insel und bei gutem Wetter sind sogar die Umrisse der Nachbarinsel Mallorca zu erkennen.